1995 fotografierte ich mein erstes Projekt in der Ukraine und im postsowjetischen Raum; dabei ging es um die Auswirkungen des Reaktorunglücks von Tschernobyl. Ich arbeitete in der Sperrzone, porträtierte in den Krankenhäusern die Opfer der Katastrophe und dokumentierte das Leben in Kyjiw.
2015 kehrte ich in die Sperrzone zurück, um die Rückeroberung durch die Natur zu recherchieren und zu fotografieren. Die überwiegende Abwesenheit des Menschen hat dazu geführt, dass sich dort ein eigenständiges, ungesteuertes Ökosystem mit einer großen Artenvielfalt entwickelt hat.
Der dritte Teil des Buch- und Ausstellungsprojekts „Half Life Chernobyl“ dokumentiert die Situation in Kyjiw nach Beginn des russischen Angriffskrieges.
Der Verkaufserlös dient zur Finanzierung des Buches und der daraus folgenden Ausstellungen. Jeder Käufer einer Arbeit wird – sofern zeitlich möglich – namentlich im Buch erwähnt.
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